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Schule/ Straßenkinderprojekt

Autor: Lennard | Datum: 13 Oktober 2016, 19:07 | 0 Kommentare

Seit ca. drei Wochen kann man mich als  Mathe-, Deutsch Lehrer, Klettergerüst und Süßigkeitenautomat bezeichnen. Und damit meine ich nichts andres, als dass ich angefangen habe zu arbeiten.Ich arbeite von Montags bis Freitags in der Kekeli International school. Die Kekeli Schule, ist eine Privatschule mit einem integrierten Kindergarten, einer "Vorschule" und einer 1,2,4,5,7 Klasse (3 und 6 Klasse fehlen momentan noch, da die Gebäude noch nicht fertig sind). Die Klassen sind zwischen fünf und zehn Schühlern groß. Das heißt verhältnismäßig klein. In Rebekka´s Klasse sind ca. 40 Kinder. Weiterhin gibt es noch eine Küche mit kleinem Essensraum, wo die Kinder und ich jeden Mittag lecker bekocht werden. Als Leherzimmer wird oft der Informatik Raum genutz. Leider funktionieren dort Momentan nur vier Computer. Insgesammt besteht die Schule aus drei kleinen Gebäudekomplexen. Der erste, Küche und dem Essensraum, der zweite,1-7 Klasse und der dritte, Kindergarten, Vorschule, Informatikraum und Büro der Schulleiterin.

Die Schule fängt jeden Morgen um 8:00 Uhr mit dem Morgenappel an. Für den Kindergarten und die Vorschule heißt dass Lieder singen, für die Klassen heißt dass Hymne singen, sich Ankündigungen von einem Leherer anhören und in die Klassen einmaschieren. Die Schule endet je nach Wochentag zwischen 14:30-15:00Uhr. Jeden Mittwoch ist ein Morgengottesdienst und jeden Freitag ist Morgensport auf einer spielerischen Ebene.

Ich fahre Morgens mit dem Schulbus oder dem Taxi zur Schule. Zwar soll ich ein Fahrrad bekommen, aber dies ist bisher noch kaputt. Für den Rückweg gilt das selbe. Hier ist aber die Kunst, sich im Schulebus kein Kind auf den Schoss zu setzten, was sich vorher in die Hose gemacht hat. Diese Kunst musste ich bitter erlernen. Wenn man aber mit dem Taxi zurückfahren möchte, muss man erstmal das Glück haben, dass eins vorbeifahrt ( da die Schule an einer Straße liegt die nicht viel befahren wird) und dann auch noch in deine Richtung fährt. Aber das sollte sich ja bald mit dem Fahrrrad erledigt haben.

Ich selber Unterrichte Mathe und Deutsch in der vierten und fünften Klasse. Das funktioniert erstaunlich gut. Dafür das ich alleine unterrichte und die Kinder auch nicht bestrafe hören sie auf mich und , soweit ich es beurteilen kann, verstehen was ich ihnen beibringe. In Mathe habe ich die Hilfe, dass die Kinder Mathe Bücher haben und ich so weiß, was ich ihnen beibringen muss. In der vierten Klasse sind die Kinder ca auf einem Nivau, was es mir dort besonders einfach macht. In der fünften Klasse ist es ein bisschen schwerer, da dort eine sehr gute Schühlerin und drei eher schwäche Schüler sind und man dann sein Unterrricht ein bisschen zweiteilen muss.

Ich habe mir zur angewohnheit gemacht, die Kinder mit einer kleinen Süßigkeit zu belohnen, wenn sie ihre Haushaufgaben gut machen. Leider haben auch die kleinern Kinder mitlerweile verstanden, dass ich Süßigkeiten habe. Das hat zur Folge, dass ich sofort belagert werde, wenn ich einen Klassenraum verlasse. So wurde ich zum Süßigkeitenautomat. Wenn ich dann auch noch den Fehler begehe in der Pause der kleinen draußen zu sitzen, werde ich auch schnell zum Klettergerüst. Das Problem ist da, dass die Kinder nicht wirklich hören, wenn sie weggehen sollen und man so nicht mehr vom Fleck kommt.

 

 

Montags und Mittwochs gehe ich dann eigentlich noch mit Rebekka zum Straßenkinderprojekt. Leider ging es in letzter Zeit Mama Olivia nicht so gut (Mama Olivia leitet das Straßenkinderprojekt) und wir konnten nicht dort hingehen. Zum Straßenkinderprojekt dürfen alle Kinder kommen. Dort wird einem bei den Hausaufgaben geholfen, in dem dazugehörigen Garten gearbeitet, von den Lebensmitteln aus dem Garten gekocht und gegessen und natürlich gespielt. Die Kinder sind zwischen drei und 21 und es sind immer unterschiedlich viele. Leider kann ich hierdrüber noch nicht so viel erzählen, da ich noch nicht so oft da war.

 

Vielen Dank fürs lesen und

Miagadogo Yoo

Lennard

 

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